Rezension zu "Isola" von Isabel Abedi


Klappentext:
Zwölf Jugentliche.Eine einsame Insel. Drei Dinge, die sie mitnehmen dürfen. Und unzählige Kameras, die sie beobachten.
"Ich hätte weglaufen können. Noch heute spukt mir dieser Gedanke oft durch meinen Kopf. Ich hätte mich heimlich von der Gruppe entfernen können,genug Gelegenheiten hätte es gegeben.Aber hätte das etwas geändert?Wäre das Projekt abgebrochen worden? Wäre vielleicht kein Blut geflossen? Es ist sinnlos, sich diese Fragen zu stellen, mein Verstand weiß das. Aber die Fragen kommen - ohne vorher anzuklopfen und sich zu erkundigen, ob es gerade passt."

Verlag: Arena
Erscheinungsdatum: Juni 2007
Genre: Jugenbuchthriller
Buchtrailer: *Klick*
Seiten: 321 ohne Danksagung
Preis: 9,99€ bei Amazon
Ort der Handlung: Eine Insel in Rio, Brasilien

--Inhalt--

Viele haben sich beworben und 12 Jugendliche haben es geschafft! Sie dürfen beim großen Filmprojekt von Quint Tempelhoff mitmachen. Alle samt wurden für 3 Wochen auf eine Insel in der nähe von Rio geschickt. Dort werden sie überall von Kameras beobachtet, zu jeder Zeit an jeden Ort. Sie sind auf sich alleingestellt, habe kein Drehbuch und keine Anweisungen wie sie sich verhalten sollen. Alles scheint perfekt.3 Wochen auf einer Trauminsel, man kann machen was man will und Geld bekommt man dafür auch noch. Doch es gibt einen Haken. Und die ganze Sache gerät außer Kontrolle...

--Meine Meinung--
Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen. Denn ich finde Isabel Abedi hat schon gleich nach dem Ankommmen auf der Insel und der ersten Nacht, so eine Art kleinen Wendepunkt reingebracht. Und den fand ich auch richtig toll. Ich war so überrascht davon, dass ich speziell einen Satz mehrmals lesen musste um ihn zu glauben. Man denkt sich: Naja gut kommen die Jugendlichen auf der Insel an, lernen die sich kennen und dann ist alles wie bei "Ich bin ein Star holt mich hier raus!"(Dungelcamp) aber so ist es nicht.
Obwohl das Buch "nur" 321 Seiten hat, war alles dabei. Die Geschichten der Charaktere bekommt man erst im Verlaufe der Handlung beiläufig mit, aber ich finde das gar nicht so schlimm. Ich finde es passt irgentwie, denn die Kandidaten dürfen sich ja auch einen Namen aussuchen mit dem sie auf die Insel gehen. Eine Rolle. Sie sind dort nicht Ulla und Italo sondern Elfe und Jocker. Ich finde sie sind gut gewählt, von den Eigenschaften her. Es gibt die Stillen, die Zeichen oder lesen, aber nicht wirklich viel reden. Es gibt die Quasselstrippe, den Gutaussehenden und auch die Zicke. Sie ergänzen sich so schön;)
Was ich auch richtig toll finde ist das man bei der Story mitfieber, mit überlegen kann.
Das Buch ist vielleicht kein Pageturner, aber ich hatte schon das Bedürfnis zu wissen wie es weiter geht. Besonders ab der Mitte des Buches wo es dann richtig losging.
Und das Ende! Man muss sich schon ein bisschen konzentrien und mitdenken um zu verstehen wie alles abgelaufen ist, aber es war super! Und vorallen Dingen war es unvorhersehbar. Ich mag das ja nicht wenn man ab der Hälfte des Buches schon weis wie es ausgehen wird. Dann ist die Spannung weg und manchmal brech ich dann auch ab. Bei Liebesgeschichten zum Beispiel.
Auch diese ist vorhanden. Aber sie steht nicht so sehr im Vordergrund. Wer sich in wen verliebt bekommt man relativ schnell mit, aber es herrscht auch eine ständige anspannung unter den Jugendlich. Sie wissen nicht wem sie trauen dürfen, wer Freund und wer Feind ist.

--Fazit--

Ich breue es kein bisschen mir diese gelungene, wenn auch kurze Buch, gekauft zu haben. Die Charktere sind sympatisch. Die Geschichte ist unberechenbar, unvorhersehbar und unfassbar gut. Man fragt sich immer mal wieder, wie man selbst in den Situation auf Isola reagiert hätte und ob man überhaupt bei soetwas mitmachen würde. Das Ende ist gut abgeschlossen und auch wieder sehr überraschend. Alle Fragen werden geklärt und man fühlt sich gut. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf's mitfiebern steht und sich gern in seine Bücher hinneinversetzt
Der Arena Verlag hat wieder ganze Arbeit geleistet. 
 LG Casey

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