Rezension zu "Closer" von Donn Cortez

Klappentext:

Jack war ein aufstrebender Künstler – aber seit seine Familie einem brutalen Mord zum Opfer fiel, kennt er nur noch ein Ziel: Gerechtigkeit für alle, denen ein geliebter Mensch genommen wurde! Jack und seine Partnerin Nikki haben sich darauf spezialisiert, Killer aufzuspüren und sie zu einem Geständnis zu zwingen. Nikki übernimmt die Rolle des Lockvogels, Jack führt die Verhöre. Durch eins seiner Opfer erfährt er von einer geheimen Serienmörder-Community im Internet. Jack schleust sich dort ein, um ein Mitglied nach dem anderen auszuschalten. So stößt er auch auf einen Killer, der sich The Patron nennt – und kein anderer ist als der Mörder seiner Familie! Jack versucht, ruhig zu bleiben. Es geht ihm um Gerechtigkeit, nicht um Rache. Doch wer zu lange Bestien jagt, läuft Gefahr, selbst eine zu werden...


Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 1. September 2008
Genre: Thriller
Seiten: 397 ohne Danksagung
Preis: 8,95€ bei Amazon
Ort der Handlung: verschiedene Städte in den USA

Inhalt:

Ein neuer Serienmörder treibt sein Unwesen, doch er ist anders als die anderen. In den Medien wird er "Der Closer" genannt. Und seine Opfer sind nicht etwa Unschuldige Menschen, nein. Denn der Closer hilft den Familien und der Polizei, einen Abschluss zu finden, indem er andere Serienmörder umbringt und ausliefert. Doch wie lange kann das gut gehen?


Meine Meinung:

Mit diesem Buch hat Donn Cortez einen wirklich brillanten Thriller geschafften. Bekannt ist mir eine ähnliche Geschichte schon aus der Serie Dexter und trotzdem war ich unglaublich gefesselt! Es ist eine brillante Mischung aus Ekel, Spannung und Faszination. Aber wie der Aufkleber auf dem Cover schon verrät, dieses Buch ist nichts für schwache Nerven!

Der Schreibstil an sich, war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Die Kapitel hier sind recht lang und haben viele plötzliche Szenenwechsel, die durch Absätze gekennzeichnet sind. Aber nach dem man sich rein gelesen hat, ist auch das kein Problem mehr^^ Besonders gut fand ich die Chatverläufe im Jagdrevier. dort unterhalten sich die Mörder auf perfide Art und weise. Es ist deshalb so faszinierend, weil sie sich einfach unterhalten als wäre nichts dabei. >Du bringst mir von deinem nächsten Mord aber ein Souvenir mit, ne Hand oder so. klar?< >>Klar! Noch ein Burger dazu?<< So steht das zwar nicht wortwörtlich dirn, aber so kann man sich das vorstellen;)

Ach gut gewählt fand ich den Namen des Protagonisten. Es kann zwar reiner Zufall oder nur meine Eigene Empfindung sein, aber ich musste Jack immer mit Jack the Ripper verbinden. Seine Geschichte ist gut erzählt und spannend. Auch wenn ich hier und da mal ins Buch geschrien habe, weil es sehr offensichtlich war, dass gleich irgendwas passiert. Das tat der Spannung aber keinen Abbruch!

Das Ende fand ich persönlich etwas verwirrend. Alles geschah so plötzlich und dann war auf einmal Schluss! Ich hätte gern noch einen Epilog gehabt um zu wissen, was mit Jack und Nikki passiert ist. Und vor allen Dingen auch, wie es mit dem Closer weitergeht!

Fazit:

Ein sehr gelungener Thriller, der mit einer guten Story und interessanten Elementen punktet. Ich kann ihm allen von euch empfehlen, die auch mal was blutiges Lesen und vor grausamen Morden nicht zurück schrecken! Wegen des plötzlichen und etwas verwirrende Endes und ein paar vorhersehbaren Geschehnissen nur 4 Sterne. Trotzdem ein grandioses Buch!

LG Casey


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